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Nach Einrichtung des Standplatzes und der ersten Begrüßungsrunde wurde es noch ein lustiger Abend im beheizten Wohnwagen, da die Temperaturen langsam auf die Frostmarke zugingen. Der Donnerstag stand nun ganz unter dem Zeichen des Rookies Cup. Und ab ging es an die Strecke, um Flagge zu zeigen und meine Teammate Robin und Tom zu unterstützen. Die Nachwuchsfahrer gaben alles auf der Strecke und die Fans, Eltern und Freunde hinter dem Absperrband, um die Fahrer zu unterstützen. Der Donnerstag ging vorüber und es gab viele freudige Wiedersehen und auch der Rest meines Teams war bis zum Abend in Winterberg eingetroffen.

Mit viel Spaß klang der Abend aus und am Freitagmorgen ging es erst mal zum Startnummern holen. Zu Fuß ging es dann auf die Strecke, um zu schauen was sich auf der „Waldautobahn“ in Winterberg für den Germancup getan hat. Auf dem Rückweg zum Fahrerlager noch ein Zwischenstopp im Expo- Bereich um einige Sponsoren zu begrüßen und zu schauen, was es so neues gibt auf dem Bikemarkt. Nach dem Mittag mit den obligatorischen Nudeln mit Apfelmuss ( ja das schmeckt lecker ) konnte es endlich losgehen zum ersten Training. Das Bike war nun nach den Jahren in der Hobbyklasse, das erste Mal geschmückt mit einer Startnummer in der Farbe der Profis und Lizenzfahrer. Natürlich rechnete ich mir wegen dem Trainingsrückstand durch die Verletzung und die internationale Kongruenz in der stark besetzten Klasse keinen der vorderen Plätze aus. Aber der Schritt in die Lizenzklasse schon in diesem Jahr, war doch der in die richtige Richtung, um Erfahrung zu sammeln und auch an den Rennen im Europacup teilnehmen zu können.

Durch das starke Fahrerfeld auf der kurzen Strecke in Winterberg, war das Training recht schwierig, da sich ja nun alle Fahrer gleichzeitig auf der Strecke versuchten. Hier blieb nicht viel als Sektionstraining und ein paar Abfahrten. Die Strecke war für den German-Cup in vielen Teilen neu gesteckt und auch viele Fahrer der Weltelite hatte ihre Mühe, den passenden Weg durch die Absperrbänder zu finden. Bei recht schönem Wetter konnten wir mit dem Team den Abend ausklingen lassen. Das Prasseln des einsetzenden Regens auf dem Wohnwagendach, das kurz nach dem zu Bett gehen einsetzte, verhieß nicht viel Gutes für den nächsten Tag. Und wie es zu erwarten war, hatte sich die Strecke zum nächsten Training am Samstagmorgen in eine schwer zu fahrenden rutschige Schlammschlacht verwandelt. Zum Glück stellte sich aber gegen Mittag die Sonne wieder ein und die Strecke veränderte sich weiter. Zum Beginn des Qualifikationslaufes am Samstagnachmittag, waren die oberen Streckenabschnitte bereits abgetrocknet, während der untere Teil noch rutschig und schlammig war. Ich brachte meinen Lauf ganz gut runter und hatte nur einen kleinen Steher im unteren Streckenabschnitt. Jedoch machte sich natürlich bei der schweren Strecke die Trainingspause bemerkbar. Voller Erwartung ging es nun auf Sonntag zu, nicht ohne auch in dieser Nacht auf den Regen zu verzichten. Die Strecke weichte zunehmend auf und machte an einigen Abschnitte ein vernünftiges fahren fast unmöglich. So waren im gesamten Fahrerfeld Stürze an der Tagesordnung. Nach dem Training der Lizenzklasse ging es in die Mittagspause. Ich bereitete mein Bike und mich auf den Finallauf vor.

Der Regen war Sonnenschein gewichen, jedoch war die Strecke gerade im unteren Teil noch von rutschigen Wurzeln, zähem Schlamm und ausgewaschenen Spurrinnen ausreichend bestückt. Viele der Fahrer hatten Schwierigkeiten und viele brachten eine Bodenprobe an den Trikots mit ins Ziel. Auch ich wurde nicht davon verschont und rutschte einmal in Richtung Boden. Am Ende war der Lauf aber nicht so schlecht. Mein Ziel in die Top 100 zu fahren verfehlte ich, aber im Großen und Ganzen wurden meine Erwartungen erfüllt und ich fuhr zufrieden nach Hause. Die Ausrüstung wird aber kaum Zeit haben zum trocken werden nach dem Waschen, da am nächsten Wochenende schon der IXS Europacup Lauf in Leogang ansteht. Bis dahin

Ride on

Euer Sanny

Sponsoren und Partner